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am 5. Jänner

Das Grüne Programm zur Gemeinderatswahl

Tina Wirnsberger - Mein Graz bleibt besser: Das Grüne Programm zur Gemeinderatswahl 2017 auf einen Blick.

Mein Graz bleibt bewegt

Mein Graz bleibt bewegt.

In Graz blockiert Schwarz-Blau seit Jahren jede effektive Maßnahme, die Giftstoffe aus der Atemluft zu bekommen. Doch die Qualität unserer Luft ist ursächlich dafür, wie gesund unsere Kinder in dieser Stadt aufwachsen.

Graz hat die besten Voraussetzungen für eine Stadt, in der man auf das Auto gut und gern verzichtet. Den FußgängerInnen, RadfahrerInnen und jenen, die mit Straßenbahn und Bus unterwegs sind, mehr Platz einzuräumen, sollte für eine umweltfreundliche Zukunft unserer Stadt selbstverständlich sein.

Grüne Projekte:

  • Der Ausbau der Straßenbahn hat oberste Priorität, insbesondere die dringend notwendige Entlastungslinie in den Südwesten. Wir wollen weniger Stau, einen komfortableren öffentlichen Verkehr und bessere Luft.
  • Graz ist die Stadt der RadlerInnen. Damit diese rasch und umweltfreundlich vorankommen, befürworten wir die Errichtung von Rad-Schnellverbindungen durch die Stadt, wie von der Fachhochschule über den Hauptbahnhof bis zur Karl-Franzens-Universität und weiter bis zum LKH.
  • Graz geht. Weil gerade FußgängerInnen Sicherheit und Platz brauchen, sind wir für die Erweiterung von FußgängerInnenzonen, für neue Begegnungszonen, autofreie Stadtpark-Alleen an Wochenenden und kürzere Wartezeiten an den Ampeln.
  • Sicherer Schulweg. Wir wollen, dass unsere Kinder sicher und eigenständig in die Schule kommen, und setzen uns für mehr Mobilitätsprogramme in den Schulen ein.
  • Damit der Umstieg leichter fällt, sind uns die Einführung eines günstigen Top-Tickets für alle zwischen 15 und 23 Jahren und attraktivere Jobtickets für Beschäftigte aus Graz und dem Umland wichtig.
Mein Graz bleibt offen

Mein Graz bleibt offen.

Die Grazer Grünen stehen für ein respektvolles Miteinander. Wir arbeiten gegen Diskriminierung, setzen Initiativen gegen Hass, Hetze und Ausgrenzung. Wir fördern den Zusammenhalt und das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt durch Aufklärung, Einbindung, Vernetzung und Bildung unserer Kleinsten und Jugendlichen. Denn in einer offenen Stadt haben wir alle Platz und gehen respektvoll miteinander um.

Grüne Projekte:

  • Ein Grünes Graz zeigt Haltung gegen Diskriminierung jeglicher Art und macht sich für eine gerechte Behandlung aller Menschen stark, die hier leben. Die Arbeit von Vereinen und Institutionen, die darüber auch in den Schulen aufklären, braucht mehr Förderung.
  • Kein Platz für Hass im Netz. Wir sehen es als Verantwortung der Stadt, über Hass im Netz offensiv aufzuklären und Täter strafrechtlich konsequent zu verfolgen.
  • Wir wollen Radikalisierung verhindern und Gewaltbereitschaft reduzieren. Das erfolgreiche Projekt „Heroes“ wollen wir auch in Graz. Es hilft speziell jungen Männern dabei, ihre Rollenbilder zu klären. Radikalisierung kann früh erkannt und ihr entgegengetreten werden.
  • Armut gilt es europaweit zu bekämpfen, nicht die von ihr betroffenen Menschen. Eine eigene Anlaufstelle soll in Graz jenen weiterhelfen, die selbst betteln müssen oder die nach Lösungen für Konflikte im Zusammenhang mit bettelnden Menschen suchen.
  • Reininghaus und Smart City – damit in neuen Wohngebieten das Zusammenleben gelingt, müssen wir rechtzeitig Raum schaffen: für Begegnung, Kultur und aktive Stadtteilarbeit sowie sozialmedizinische Versorgung.
Mein Graz bleibt Familie

Mein Graz bleibt Familie.

Familie ist für uns das Zusammenleben von Menschen, die füreinander Verantwortung übernehmen, und gleichzeitig der Ort, an dem man sich geborgen und zuhause fühlt. Eine flexible Kinderbetreuung, Chancengleichheit in der Schule, das Zusammenwohnen von Alt und Jung, Platz und Grünraum, aber auch die gewissenhafte Integration durch Sprache, Arbeit und Bildung sind für uns jene Faktoren, die eine Stadt zur Familie machen und Familien eine entsprechende Heimat geben.

Grüne Projekte:

  • Zusammenwohnen der Generationen. Das Zusammenleben von älteren und jungen Menschen oder Familien ist für uns ein Wohnmodell mit Zukunft, das wir fördern und ausbauen wollen.
  • Besondere Ausstattung für besondere Schulen. Für sozial benachteiligte Schulen brauchen wir entsprechend mehr LehrerInnen, unterstützendes Personal und zusätzlichen Raum. Nur dann gibt’s für alle Kinder die gleichen Chancen.
  • Flexible Kinderbetreuung. Arbeit und Familie sollen kein Widerspruch sein. Daher treten wir für bessere Angebote für Eltern mit untypischen Arbeitszeiten ein.
  • Integration durch Sprache, Arbeit und Bildung. Damit Integration und Zusammenleben gelingen, brauchen jene Menschen, die neu zu uns gekommen sind, vor allem Deutschkenntnisse, Zugang zu Bildung und Arbeit. Die Einrichtung einer Lehrlingsdrehscheibe sowie der effektive Ausbau der Deutschkurse und der Basisbildung ermöglichen das.
  • Jungen die Tür zur Arbeitswelt öffnen. „Back to the future“ lautet ein Wiener Erfolgsprojekt, das jungen MindestsicherungsbezieherInnen zu Qualifikation und Beschäftigung verhilft. Das wollen wir auch für Graz.
Mein Graz bleibt besser

Mein Graz bleibt besser.

Wir arbeiten mit Konsequenz und Leidenschaft für unsere Stadt und die Werte, die sie ausmachen. Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit gehören für uns ebenso zusammen wie eine nachhaltige Stadtentwicklung und faires Wirtschaften. Allem voran aber stehen wir für den Zusammenhalt in unserer Stadt als ein klares Zeichen gegen jede Politik der Angst und Hetze. Grün wählen, damit Graz besser bleibt!

Grüne Projekte:

  • Wir schützen die Mur und ihre Ufer. Wir sagen Nein zum Murkraftwerk, weil es uns für nur vier Tage Strom im Jahr 8.000 Bäume nimmt, geschützte Tierarten aus der Stadt vertreibt und einen für die Stadt bedeutenden, naturnahen Lebensraum zerstört.
  • Griesplatz für alle. Für die Umgestaltung des Griesplatzes wollen wir jene einbinden, die dort leben und arbeiten, und den Autoverkehr deutlich reduzieren. Damit der Griesplatz endlich auch Lebensraum wird.
  • Aufatmen. Grüne Dächer und Fassaden, mehr öffentlicher Grünraum und neue Bäume in unseren Straßen sind nicht nur für den Klimaschutz und die Luft von Bedeutung, sondern auch für unser persönliches Wohlbefinden. Wir Grüne sorgen dafür, dass wir in der Stadt auch weiterhin auf- und durchatmen können.
  • Biologisch essen. Wir setzen uns dafür ein, den Anteil biologischer Lebensmittel auf den Märkten und in der Grazer Zentralküche anzuheben. Gesund und leistbar.
  • Erfüllte Träume statt leere Räume. Leerstehende Geschäftsräume eignen sich ideal für kurz- und mittelfristige Zwischennutzung durch Projekte von Vereinen oder UnternehmerInnen. Wenn die Stadt als Vermittlerin agiert, profitieren alle.
  • Wohnen muss leistbar sein. Dauerhaft leerstehenden Wohnraum wollen wir für kommunales und leistbares Wohnen gewinnen. Das kann durch eine Leerstandsabgabe ebenso erreicht werden wie durch aktives Vermitteln der Stadt. In jedem Fall muss hier lenkend eingegriffen werden.
Graz bleibt zusammen. Gegen Schwarz-Blau.

Schwarz-blaue Politik redet uns Unsicherheit ein und antwortet mit kurzsichtigen Law-and-Order-Versprechungen. Für uns Grüne ist Sicherheit dagegen eine Frage des guten Zusammenspiels. Wo Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammenkommen, dort entstehen Konflikte – und die müssen ernst genommen werden. Wir sind für neue Lösungen, wie „Fair-Play-Teams“, die aus engagierten BürgerInnen, SozialarbeiterInnen und PolizistInnen bestehen und die Ordnungswache an städtischen Hotspots wie Bahnhof, Hauptplatz und in den Parks ersetzen. Sie verhindern Eskalation und vermitteln bei Konflikten.

Schwarz-blaue Politik verharmlost rechtsextremistische Tendenzen in unserer Gesellschaft, die FPÖ macht solche sogar salonfähig. Der Umgang mit unserer Geschichte ist insbesondere in Graz eine große Verantwortung. Deshalb wollen wir Grüne das kommende Gedenkjahr 2018 sichtbar machen – durch Kunst im öffentlichen Raum und durch Initiativen des Erinnerns. Aufklärung über Rechtsextremismus stärkt das Bewusstsein und erleichtert die Abgrenzung gegen menschenverachtende Ideologien.

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