Schriftgröße + Schriftgröße - Schriftgröße

So, 21.03.2010

Autor

Lisa Rücker

06.01.2010 08:25

Grüne beharren auf großer Umweltzone

Ein Bericht auf Steiermark ORF online

 

Laut der Feinstaubbilanz von Umweltlandesrat Manfred Wegscheider (SPÖ) ist die Feinstaub-Belastung in den letzten vier Jahren deutlich gesunken. Die Grünen fordern dennoch weiterhin eine große Umweltzone für Graz.

Ein Zehntel der Grenzwert-Überschreitungen

Die Überschreitung der Feinstaub-Tagesgrenzwerte über das von der EU erlaubte Maß ist in den vergangenen vier Jahren von 446 auf 30 gesunken - diese Bilanz des Landes hat Wegscheider am Dienstag präsentiert.Wegscheider ist überzeugt, dass in zwei Jahren die EU-Grenzwerte in der Steiermark durchgehend eingehalten werden können.

Rücker: Feinerer Feinstaub ist gestiegen

Die Grazer Vizebürgermeisterin Lisa Rücker (Grüne) sieht die Entwicklung nicht so positiv: "Der Herr Landesrat bezieht sich da meines Wissens auf den PM10-Wert, das ist der gröbere Feinstaub, die PM2,5-Werte sind meines Wissens in den letzten Jahren weiterhin angestiegen und damit auch die Ganzjahresbelastung beim Feinstaub - vor allem bei den Feinstäuben, die besondere gesundheitliche Belastungen verursachen. Gerade die feineren Feinstäube gehen nämlich ins Blut."

Wegscheider für kleine Umweltzone

Dass es die einzigen Überschreitungen in den Messstationen Graz-Don Bosco und Graz-Süd gab, bestätigt Umweltlandesrat Manfred Wegscheider in seinem Konzept der kleinen Umweltzone in Teilen von Graz.

Rücker: Große Zone ist wirkungsvoller

Rücker hält von der kleinen Umweltzone wenig: "Da hat sich meine Meinung nicht geändert, und so wie ich die Untersuchungen bisher kenne, zeigt das auch, dass wir auch mit kleinen Zonen einen gewissen Wert erreichen könnten. Aber je größer die Zone ist, oder je eher sie sich an die Luftsanierungsgebiet-Definition anlehnt, desto eher kommen wir mit den Maßnahmen wirklich dorthin, wo wir hin müssen."

In zwei Wochen wollen Wegscheider und Rücker weiter über die Umweltzone für Graz verhandeln.

Quelle: ORF Steiermark online.





Zum Seitenanfang Zum Seitenanfang
  • Drucken