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am 13. Jänner 2017

Zu viel Streusalz in Graz: Tortur für die Tiere

Bernd Pekari, Alex Trojovsky - Appell für einen vorsichtigen Streusalz-Einsatz.

Die vielen weißen Flächen und der Anblick zahlreicher humpelnder Hunde auf den Grazer Gehsteigen und Wegen belegen es klar: Aufgrund des aktuellen Wetters wird zur Zeit sehr viel Streusalz eingesetzt – und oftmals mehr als gesetzlich erlaubt, kritisieren heute die Bezirksgrünen: „Die Verwendung von Auftausalzen mit mehr als 1 Prozent Natriumchlorid ist in Graz seit 2005 verboten“, erinnern die beiden Vize-Bezirksvorsteher Alex Trojovsky (Mariatrost) und Bernd Pekari (Innere Stadt). „Das Salz frisst sich in Pfoten, die Tiere haben brennende Schmerzen. Und das Streusalz ist auch schädlich für Pflanzen, Schuhe und Fahrzeuge (Rost)“, warnt Trojovsky – und appelliert unisono mit Pekari für einen vorsichtigen Einsatz: „Natürlich geht wegsalzen schneller als wegschaufeln – aber der übermäßige Salzeinsatz ist eine Tortur für die Tiere!“

Bei Nichtbefolgung der Grazer Salz-Verordnung drohen übrigens Geldstrafen von bis zu 218 Euro, erinnert Pekari zum Abschluss und fügt hinzu: „Offensichtlich ist diese Strafandrohung leider zu gering, um eine abschreckende Wirkung zu haben …“ – auch bessere Kontrollen wären wünschenswert.

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