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am 30. Mai

Restlos Glücklich!

- Kampf gegen Lebensmittelverschwendung.

Stadträtin Tina Wirnsberger hat der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt und mit dem Grazer Umweltamt unter dem Titel „Restlos glücklich – Teller statt Tonne!“ einen Aktionsschwerpunkt ausgerufen. Rund ein Drittel der weltweit erzeugten Lebensmittel landet im Abfall oder geht im Zuge der Wertschöpfungskette verloren

„Lebensmittelverschwendung ist angesichts großer Hungersnöte nicht nur ein menschliches Problem, sondern auch eine enorme Belastung für unser Klima“
Umweltstadträtin Tina Wirnsberger

Besondere Freude herrschte daher heute bei der Verleihung des Grazer Umweltpreises, bei dem gleich 5 Initiativen und Projekte ausgezeichnet werden konnten, die in Graz alles auf einen achtsamen Umgang mit unseren Lebensmitteln setzen:

  • Lebensmittelretten Graz, Daniela Pintscher
  • VinziMarkt, Sigrid Wimmer
  • Gmota, Sebastian Waach, Mag.a Claudia Hejl
  • StadtLABOR, Innovationen für urbane Lebensqualität GmbH, Mag.a Barbara Hammerl
  • Peter Dobnig

Lebensmittelretten Graz

Projekt „foodsharing“

Foodsharing ist eine Initiative, die mit engagierten Foodsavern und Botschaftern Lebensmittel von Betrieben aller Art rettet. 200 ehrenamtliche Menschen sind derzeit angemeldet, um in 56 Betrieben Lebensmittel kostenlos abzuholen und sie dann an Bedürftige zu verschenken oder in einem der 14 aufgestellten Fair-Teiler zum privaten häuslichen Gebrauch zum Tausch zur Verfügung zu stellen. 

VinziMarkt, Sigrid Wimmer

Projekt „Rettung von Lebensmitteln, die weggeworfen werden würden“

Kurzbeschreibung: Täglich werden vom VinziMarkt ca. 1,5 Tonnen Lebensmittel von Märkten abgeholt, durchsortiert und in die Regale des VinziMarktes sortiert. Mit einer ausgestellten Kundenkarte können Menschen die Lebensmittel um ein Drittel des Normalpreises beziehen. Das Brot wird gratis abgegeben.

Gmota

Projekt „Essen essen“

Freiwilligenprojekt von HelferInnen, die übriggebliebene Lebensmittel abholen und dann im Kollektivcafé GMOTA gemeinsam mit anderen Menschen teilen und konsumieren. 

StadtLABOR

Projekt „gemeinsam.essen – lebensmittel retten“

3x pro Woche gibt es ein gemeinsames Abendessen aus übriggebliebenen Lebensmitteln im Nachbarschaftszentrum mit und für Menschen aus prekären Verhältnissen. 2017 konnten ca. 8.000 Mahlzeiten gerettet bzw. genossen werden.

 Peter Dobnig

Projekt „aufgegessen.“

Peter Dobnig konserviert regionale Überschüsse im Glas und macht sie so für viele Monate haltbar. Er bekommt die Lebensmittel einerseits von privaten Haushalten, andererseits von bäuerlichen Betrieben, die Teile ihrer Ernte nicht verkaufen konnten. Ab Juni sind die Produkte in Schachteln zusammengestellt erhältlich. 


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