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am 11. Mai

Der neue „Fläwi“ für Graz

Karl Dreisiebner - Wir Grüne unterstützen den Beschluss des neuen Flächenwidmungsplans.

Rathaus

Wie wird sich unsere Stadt in den nächsten 15 Jahren entwickeln? Wo darf was und wie gebaut werden, welche Regeln gibt es dafür? Das bestimmt der neue 4.0 Flächenwidmungsplan, kurz Fläwi, der heute im Gemeinderat beschlossen wird. Wir Grüne unterstützen den Beschluss, der auf Grundlage wesentlicher Grüner Planungsleitsätze entstanden ist:

  • Durch gezielte Verdichtung im Zentrum der Stadt, in den Stadtteilzentren und entlang der Öffi-Linien kann es mit dem 4.0 Flächenwidmungsplan gelingen, trotz starken Wachstums eine weitere Zersiedelung der Stadt zu verhindern und vor allem den Grüngürtel effektiv zu schützen.
  • Auf unsere Initiative hin wurde eine bessere Kontrolle bei Bauvorhaben durch die Ausweitung der Bebauungsplanpflicht verankert. So ist es hinkünftig noch besser möglich, bei größeren Bauvorhaben mit Auflagen und entsprechenden Vorgaben alte Baumbestände zu schützen, kleinräumige Grünoasen zu verwirklichen und auf eine gute Einbindung des Bauvorhabens in die Umgebung zu achten.
  • Wir haben erreicht, dass im neuen Flächenwidmungsplan mehr sogenannte „Vorbehaltsflächen“ reserviert werden, also neue Grundstücke für den kommunalen Wohnbau, als ursprünglich vorgesehen.
  • Als wesentliches Gestaltungsinstrument wird in Zukunft das „Räumliche Leitbild“ verpflichtend herangezogen werden. Es beinhaltet Richtlinien für die Gestaltung der Stadt nach unterschiedlichen Bereichstypen und legt z.B. Bebauungsstruktur, maximal mögliche Geschoßhöhen, Abstand zur Straße, Angaben zum ruhenden Verkehr auf privatem Grund oder die Ausstattung mit Grün so fest, dass es dem schon gebauten Bestand nicht widerspricht. Damit kann garantiert werden, dass Neu- und Umbauten entsprechend dem Charakter vorhandener städtischer Strukturen erfolgen.

Zum 4.0 Flächenwidmungsplan auf der Website der Stadt Graz

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