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am 8. Februar

Ein Gehweg für die Herrgottwiesgasse

Karl Dreisiebner - Wir setzen uns für einen Gehweg in der südlichen Herrgottwiesgasse ein, damit FußgängerInnen – und insbesondere Kinder – hier sicher unterwegs sein können.

Gehweg Herrgottwiesgasse

In Puntigam wird bereits unübersehbar am sogenannten Brauquartier Puntigam gearbeitet. Hier sollen nach der Fertigstellung der Bautätigkeiten 800 Wohnungen übergeben werden und zusätzlich große Büro- und Geschäftsflächen entstehen. Die Stadt Graz rechnet mit mehr als 2.000 Menschen, die das Areal Tag für Tag nutzen werden. Es wird für den Bezirk mit diesem Projekt auch einige tolle Verbesserungen für die Menschen in Puntigam geben. So soll die derzeit entlang der Triester Straße eingleisig geführte Straßenbahnlinie 5 in wenigen Jahren ausgebaut werden und auch südlich des Zentralfriedhofs zweigleisig befahrbar sein. Eine Radverbindung entlang der Triester Straße wird neu geschaffen, auch für FußgängerInnen wird dort einiges investiert. Dazu sind Fuß- und Radwege von der Triester Straße durch das Baugebiet hin zur Herrgottwiesgasse ebenso vorgesehen wie eine Verlegung des Wagramer Wegs, was für den Autoverkehr einige Erleichterungen bringen sollte.

„Viele dieser Pläne begrüßen wir, allerdings bleiben auch einige große Wermutstropfen übrig“, sagt Christian Hutterer vom Grünen Team in Puntigam. „So gibt es in der südlichen Herrgottwiesgasse noch immer keine Verbesserungen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Weder gibt es südlich vom Post-Sportplatz einen Gehsteig noch können die Bushaltestellen im Bereich der Puntigamer Straße sicher erreicht werden.“ Das Grüne Team setzt sich daher für einen Gehweg in der südlichen Herrgottwiesgasse ein, damit FußgängerInnen – und insbesondere Kinder – hier sicher unterwegs sein können.

Gemeinderat Karl Dreisiebner stellt sich voll und ganz hinter das Anliegen von Christian Hutterer und meint: „Graz will bekanntlich bis 2021 den Anteil an FußgängerInnen und RadfahrerInnen stark steigern. Die Stadt verfolgt darüber hinaus auch das Ziel, dass Kinder nicht mehr so oft mit dem sogenannten Eltern-Taxi befördert werden, sondern dass mehr Kinder ihre Wege sicher und ohne Auto bewältigen können. Wenn es der Stadtpolitik mit ihren selbst gesteckten Zielen wirklich ernst ist, muss sie auch die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen und viel mehr Gehsteige und Gehwegverbindungen errichten, sie sollte dringend die wichtigsten Radweglücken schließen und sie muss Schulwege genauso wie Freizeitwege für unsere Kinder sicherer machen. Tut die Politik in Graz das aber weiterhin kaum – wie in den letzten vier Jahren unter Bürgermeister Nagl und Verkehrsstadtrat Eustacchio –, werden wir die Mobilitätsziele wohl glatt verfehlen.“

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