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am 15. Juni

Klima Konkret: Klimawandel und Gesundheit

- Volles Haus und spannende Diskussion bei Klima Konkret

Der Klimawandel und seine Auswirkungen bewegen. Wie sehr, das konnte am Dienstag, dem 12. Juni in Graz leider hautnah miterlebt werden. Die Folgen dieses Unwetters spüren wir sicher noch länger. 

Dass diese extremen Wetterereignisse sowie die Klimakrise und ihre gesundheitlichen Auswirkungen ein brennendes Thema sind, zeigte sich bei der Veranstaltung "Klima Konkret: Klimawandel und Gesundheit" ​am gleichen Tag. Trotz des stürmischen Wetters wurde in der gut gefüllten Grazer Stadtschenke auf Einladung der Grünen MariatrostInnere Stadt und St. Leonhard sowie des Grazer Gemeinderatsklubs eifrig darüber diskutiert. 

Die zahlreichen BesucherInnen lauschten den Ausführungen des Umweltmediziners Prof. Dr. Hans-Peter Hutter, der über den Klimawandel im Allgemeinen und im Speziellen über die gesundheitlichen Auswirkungen der Hitze in der Stadt referierte. Sein Rat als Mediziner: Mehr Solidarität und weniger Mahnungen und Verbote, diese führen nicht zum Ziel.

​Diese Solidarität sollte gerade den älteren, kranken und alleinstehenden Menschen gelten, da diese besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Immer längere Hitzeperioden sind gerade für diese Personen eine immense Belastung in den Sommermonaten.

Gerade für diese Zeit gab es auch praktische Tipps für den Alltag: Weniger anziehen, mehr Trinken, mehr Bewegung und ein Verzicht aufs Dauerlüften, um nur einige wenige aufzuzählen.

Auch David Steinwender von Transition Graz hatte einige Tipps für uns. Er ließ uns an seinen Erfahrungen aus der Bottom-Up Szene teilhaben und gab dabei nützliche Ratschläge für eine bessere Vernetzung untereinander zum Besten. Für ihn ist es für eine nachhaltige Veränderung essenziell, dass sich eine kritische Masse an Menschen formt, die diesen Wandel entsprechend vorantreibt.

Genau an diesem Wandel arbeitet die Grüne Umweltstadträtin Tina Wirnsberger intensiv mit. Sie berichtete über jene konkreten Projekte, die in Graz durch das Umweltamt umgesetzt werden. Dieses unterstützt und fördert beispielsweise Fassadenbegrünung​ und realisiert zahlreiche Ideen für ein grüneres Graz. Nur eines der zahlreichen Beispiele: die begrünten Haltestellen​. 

Die Diskussion wurde von Lisa Rücker mit Verve und viel Hintergrundwissen geleitet, herzlichen Dank dafür.

Fotos: J.J. Kucek

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