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Enquete und Podiumsdiskussion - Standards in der Arbeit mit Drogenkranken
Ort: Landesbuchhaltung, Roter Saal, Burggasse 13/1
Enquete: 9-12 und 14-16 Uhr, Podiumsdiskussion: 16:30-18:30 Uhr
Moderation: Dr. Ulf Zeder, Suchtkoordinator Stadt Graz
I. Teil: Theoretische Grundlagen zur Errichtung einer DTA (Drogentherapeutische Anlaufsstelle) in Graz 09.00 - 12.00 Uhr
Einführungsvortrag: "Drogenkonsumräume zwischen Anspruch und Wirklichkeit:
Harm Reduction in der Praxis": Dr. Wolfgang Schneider, Münster.
„Strafrechtliche Rahmenbedingungen eines Forschungsprojekts zur Einrichtung von Drogenkonsumräumen“: Univ. Prof. Dr. Klaus Schwaighofer, Institut für Strafrecht, Universität Innsbruck.
„Forschungsperspektiven zu Drogenkonsumräumen“: Univ. Prof. Dr. Peter Gasser-Steiner. Institut für Soziologie, Universität Graz.
Mittagspause: 12.00 – 14.00 Uhr
II. Teil: Erfahrungen aus der Praxis 14.00 – 16.00 Uhr
„Zum Verständnis der Sicherheitsorgane im Umgang mit Konsumräume. Ein Erfahrungsbericht aus Münster“: Polizeipräsident Hubert Wimber, Münster.
"Erfahrungen der Basler Stadtverwaltung mit Drogenkonsumräumen - Perspektiven für die Zukunft der Suchtarbeit“: Eveline Bohnenblust, Gesundheitsdepartement Basel-Stadt, Bereich Gesundheitsdienste, Leiterin Abteilung Sucht.
III. Teil: Podiumsdiskussion 16.30 – 18.30 Uhr
Einführende Worte: Dr. Kurt Grünewald, Gesundheitssprecher der Grünen im Parlament.
TeilnehmerInnen:
Bürgermeister Siegfried Nagl, Vizebürgermeisterin Lisa Rücker, Gesundheitsstadtrat Wolfgang Riedler, Eveline Bohnenblust, Gesundheitsdep. Basel, Mag. Franz Lang, Direktor des Bundeskriminalamtes (angefragt),
Univ. Prof. Klaus Schwaighofer, Uni Innsbruck, Caritas-Direktor Franz Küberl (angefragt).
Moderation: Heidi Cammerlander, Grüne Wien
VeranstalterIn: Grüne Akademie, Grüne Bildungswerkstatt Bund, Grüner Gemeinderatsklub Graz, Grüner Landtagsklub Steiermark
DIE FRAUENKARAWANE - ein Film von Nathalie Borgers
Ort: KIZ Royalkino, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 10, 8010 Graz Reservierung 0316/821186
Gespräch mit Nathalie Borgers moderiert von Dr.in Katharina Deman (Südwind)
Flirrende Hitze, mächtige Sanddünen, von weitem eine Karawane. Vertraute Bilder und doch ganz anders - denn diese Karawane besteht ausschließlich aus Frauen. Bei den Toubou, einem Nomadenvolk im Südosten der Sahara, ist es immer schon Frauensache, sich einmal im Jahr auf eine 1.500 Kilometer lange Reise zu begeben. Die Frauen durchqueren mit Kindern und vielen Kamelen die Wüste, um in den Oasen im Norden Nigers Datteln zu ernten und diese im Süden zu verkaufen. Der Weg ist beschwerlich, doch ein mögliches Verirren, Wassermangel, die Geburt eines Kindes unterwegs oder die lange Abwesenheit schrecken die Frauen nicht ab. Nur das Ergebnis zählt: Dank ihrer Einkünfte kann ein Nomadenhaushalt ein Jahr leben, ohne Tiere verkaufen zu müssen.
Wenn Domagali, die Anführerin der Karawane, meint, dass die Reise auch in Zukunft unternommen werden soll, so bietet sie für Amina und Mariama, die von einem modernen Leben träumen, einen ganz anderen Anreiz. Fern von ihren Männern teilen sie - Nomadenfrauen unter sich - ihre Geheimnisse.
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