DIE GRÜNEN

9. Februar 2012

Murkraftwerk Graz Puntigam

Im Mittelpunkt des Naturschutzbeirates, der am 7. Februar 2012 unter dem Vorsitz von Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker im Stadtsenatssitzungssaal tagte, stand die ausführliche Diskussion um die geplante Errichtung des Murkraftwerkes Puntigam.

Die Errichtung des KW Puntigam hat weitreichende Auswirkungen auf das städtische Gefüge – es kommt zu nachhaltigen strukturellen Veränderungen mit einer Vielzahl von Potentialen zur Aufwertung dieses für die Freizeit- und Erholungsnutzung wesentlichen Raumes der Mur. Die Kraftwerkserrichtung birgt aber auch Risiken, vor allem in Hinblick auf die Veränderung des Landschaftsbildes und die ökologische Funktion der Mur.

Von DI Hans-Jörg Raderbauer (Freiland ZT GmbH) wurde der Masterplan Mur Graz Mitte präsentiert, der sich mit der Entwicklung der vom KW Puntigam beeinflussten Mur im Stadtgebiet von Graz beschäftigt. Mögliche langfristige Entwicklungen der Mur im Bereich des historischen Stadtkerns und Möglichkeiten für eine nachhaltige Aufwertung der gewässerökologischen Funktionen der Mur wurden aufgezeigt.

Weiters wurde von DI Eva Maria Benedikt (A 14 – Stadtplanungsamt) in einer Präsentation die im 4.0 Stadtentwicklungskonzept festgelegten Schutzzonen entlang der Gewässer ausgeführt und ein Ausblick hinsichtlich des Umganges mit wasserwirtschaftlichen Vorrangflächen im 4.0 Flächenwidmungsplan gegeben.

Der Geschäftsführer des Österr. Naturschutzbundes, DipI.-Päd. DI Markus Ehrenpaar, verwies auf naturschutzrelevante Ausführungsmängel der Kraftwerke im Süden von Graz.

 

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Lisa Rücker

Veröffentlicht am 9. Februar 2012

, Stadträtin

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