Mit 2 Schwerpunkten werden die Grazer Grünen die morgige Gemeinderatssitzung bestreiten.
„Riedler hat mit seinem Griff zum Stadtwerkeerlös jetzt deutlich gezeigt, dass er die Misswirtschaft von Nagl nahtlos weiterführen wird,“ so Sigi Binder, Klubobfrau des Grünen Gemeinderatsklubs, „und die ständige Jammerei der KPÖ ist mittlerweile auch unerträglich, hatte es Kaltenegger doch selbst in der Hand, diese Stadtregierung zu verhindern. Die KPÖ war einfach zu feig und hat jede Verantwortung gescheut.“
Für die Grünen ein alarmierendes Zeichen für die kommenden Budgetverhandlungen. „Die prekäre Situation der Stadt verlangt den bedingungslosen Schulterschluss aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und die Einbindung externer ExpertInnen,“ so Binder, „wir werden in diesem Sinne mit einem dringlichen Antrag an den Gemeinderat herantreten.“
Ebenso dringlich ist für Binder die flächendeckende Einführung ganztägiger Schulformen in Graz. „Uns geht es darum, den geänderten Bedürfnissen von Eltern und Kindern gerecht zu werden und die Überbelastung der Kinder an den Vormittagen zu entschärfen,“ erklärt Binder, „wir verlangen eine Bedarfserhebung für den Großraum Graz und die Erarbeitung einer Umsetzungsstrategie, gemeinsam mit den Schulen.“ SchülerInnen und Eltern sollen profitieren.