Für Bürgermeister Nagl ist das Ergebnis der BürgerInnen-Umfrage eine politische Katastrophe. Dazu die Grüne Klubobfrau Christina Jahn: „Bürgermeister Nagl hat offensichtlich darauf gehofft, die Legitimation der BürgerInnen für politische Vorhaben zu erhalten, ohne selbst Entscheidungen treffen zu müssen. Er hat mit der Gesundheit der GrazerInnen hoch gepokert und steht nun mit leeren Händen und ohne Plan B da.“
Der Planungssprecher der Grazer Grünen, GR Karl Dreisiebner zum Reininghaus-Ergebnis: „Offensichtlich misstrauen die GrazerInnen dem Bürgermeister und haben nicht daran geglaubt, dass Reininghaus unter einem Stadtplanungsreferenten Nagl seriös und transparent entwickelt wird. Die Position der Grünen, eine BürgerInnen-Umfrage zu Reininghaus besser vorzubereiten und erst im Herbst durchzuführen, war richtig. Inserate ersetzen keine seriöse Diskussion und keine direkten BürgerInnen-Kontakte. Ob Nagl nach dieser schweren Schlappe in der Lage ist, zu retten, was noch zu retten ist, bleibt mehr als fraglich.“
Vizebürgermeisterin Lisa Rücker: „Zur Umweltzone waren wir schon wesentlich weiter und für uns gilt nach wie vor, dass ein solches Thema nicht geeignet ist, einer Befragung unterzogen zu werden. Die Politik hat die Verantwortung zu tragen, Entscheidungen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung zu treffen. Bürgermeister Nagl hinterlässt nach 14 Jahren Amtszeit ein Chaos und steht als König ohne Land da.“
Rückfragen: KO Christina Jahn, 0664/60872/2160