“Wenn es um die weibliche Benennung eines Parks geht schlägt die Bürokratie Purzelbäume, wie ich jüngst im Unterausschuss zur Benennung des Nordspangenparks in den Martha-Tausk-Park miterleben konnte. Wenn es nicht so traurig wäre, dass wieder einmal in einer Frauenfrage heftigster Widerstand geleistet wird, müsste eine/r daraus ein Kabarettstück schreiben”, ärgert sich Sigi Binder von den Grazer Grünen, und fordert die Grazer Parteien auf, ein eindeutiges Signal dafür zu setzen, dass verdienstvolle Frauen auch ihren Platz bei den Straßenbenennungen in Zukunft einnehmen werden. Das ist auch eine Visitenkarte für eine Kulturstadt, die ernstgenommen werden möchte.
Die Ängste männlicher Bürokratie sind für Sigi Binder nicht nachvollziehbar. Der Aufwand dafür, eine weibliche Bezeichnung zu verhindern scheint reichlich ineffizient und teuer!