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ÖVP und FPÖ veranstalten Provinzposse bei Neubesetzung der Kulturamtsleitung

Grüne fordern Neuausschreibung

PAVLOVEC-MEIXNER: "Angesichts dieser Vorgänge bleibt eigentlich nur ein Weg, nämlich die Stelle noch einmal gänzlich neu auszuschreiben."

Unter ÖVP-Ressortführung werden Auswahlverfahren für Spitzenpositionen im Kulturbereich zur reinen Farce. Nach dem Postenschacher beim Universalmuseums Joanneum setzte die schwarz-blaue Rathauskoalition alles daran, bei der Besetzung der neuen Kulturamtsleitung schon im Vorfeld möglichst viele geeignete BewerberInnen abzuschrecken.

 

Von über 60 BewerberInnen blieben für das Hearing gerade einmal 3 übrig, andere KandidatInnen mit ausgezeichneter Qualifikation und Erfahrung wurden zunächst ein- und dann wieder ausgeladen. 

Bürgermeister Nagl präsentierte ja schon im Jänner vor versammelter Presse seinen Favoriten für das Amt und die sich ständig verdichtenden Gerüchte, dass schon klar sei, wer die Stelle bekommt, taten ein übriges dazu, dass KandidatInnen ihre Bewerbungen zurückzogen. 

 

„Das gesamte Auswahlverfahren ist eine einzige Provinzposse“, so die Kultursprecherin der Grazer Grünen Andrea Pavlovec-Meixner.  Angesichts dieser Vorgänge bleibt eigentlich nur ein Weg, nämlich die Stelle noch einmal gänzlich neu auszuschreiben. Ansonsten drohen Graz Jahre visionsloser Kulturpolitik.“(02.11.2017)

 

 

Rückfragen: GRin Andrea Pavlovec-Meixner, 0664/2642035


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