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Grüne Protestaktion gegen Tiefgarage am Eisernen Tor

„Die Stadt ist kein Spielplatz der Politik auf Kosten der Gesundheit der GrazerInnen!“


 

Die von Schwarz-Blau geplante Tiefgarage am Eisernen Tor erhitzt die Gemüter der Grazerinnen und Grazer. Viele Menschen haben sich heute vor Ort versammelt, um ihrem Ärger über die 600 zusätzlich geplanten Autoabstellplätze in der Innenstadt Ausdruck zu verleihen.

 

„Die verschmutzte Luft vermindert die Lebenserwartung der GrazerInnen um fast ein Jahr“, betonte Umweltstadträtin Tina Wirnsberger die besorgniserregende Ausgangssituation der Landeshauptstadt. „600 zusätzliche Autoabstellplätze mitten im Kern der Altstadt sind Garant für noch mehr Verkehr, noch mehr Stau und eine noch schädlichere Atemluft. Was die schwarz-blaue Koalition hier so ignorant durchziehen will, ist absolut verantwortungslos. Die Stadt ist keine politische Spielwiese auf Kosten der Gesundheit der Menschen!“

 

Klubobmann Karl Dreisiebner ergänzte in seiner Rede: „In ganz Europa sind verantwortungsvolle StadtpolitikerInnen bemüht, die Autos aus den Stadtzentren zu verbannen und den Menschen wieder zu mehr Platz und zu besserer Luft zu verhelfen. Was wir hier in Graz vom Bürgermeister und seinem Vize vorgesetzt bekommen, ist ein Salto rückwärts in die verkehrspolitische Steinzeit der 1970er-Jahre.“

 

Für Bürgermeister Nagl hatten die Grazer Grünen eine symbolische Überraschung vorbereitet. Eine Miniaturtiefgarage soll dafür sorgen, dass der Bürgermeister seinen Spieltrieb ausleben kann und das Eiserne Tor bleiben lässt, was es schon jetzt ist - ein Platz für die Menschen (Foto:  20171013_Eisernes Tor_Protesaktion1).

 

Die Grazer Grünen kündigen an, ihren Protest zu verschärfen und das Projekt bis in die letzten Winkel zu durchleuchten.(15.10.2017)



Rückfragen an Mag.a Nicole Kuss, Büro Stadträtin Wirnsberger, Tel. +43 316 872-2016





 


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