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Grüne fordern Distanzierung von den Identitären

Kongress der Identitären und Akademikerball in Graz. TINA WIRNSBERGER: "Stadt darf diesem Ball keine öffentliche Bühne bieten!"

Morgen wird Graz zum Parkett für Rechtsextreme und VertreterInnen deutschnationaler Ideologie. Denn morgen werden nicht nur der Akademikerball, sondern auch ein Kongress der rechtsextremen Identitären in der Landeshauptstadt stattfinden.  „Der Begriff akademisch steht in unserem Verständnis für Offenheit im Denken, Wertschätzung von Vielfalt, Internationalität und wissenschaftlich-kritisches Hinterfragen überholter Positionen und nicht für Ausgrenzung, Rückwärtsgewandtheit und Deutschnationalismus, wie ihn die ballveranstaltenden Organisationen vertreten“, kritisiert die Grüne Stadträtin, dass die Stadt Graz dem Ball im Congress eine öffentliche Bühne bietet.  „Und was die Identitären angeht, so frage ich mich, ob Vizebürgermeister Eustacchio mit ihnen am Ball tanzen oder sich von der neofaschistischen Radaugruppe endlich distanzieren wird.“

Bei den Identitären mitzumachen stehe in keinem Widerspruch zum Statut der FPÖ, rechtfertigte der jetzige Grazer Vizebürgermeister Eustacchio einst die Verbindungen von FPÖ Mandataren zu der offen rechtsextremen Bewegung. Mittlerweile wird 15 Personen der identitären Bewegung, darunter auch der Leiter der IB Österreich und Luca Kerbl, dem Leiter der IB Steiermark und ehemaligem FPÖ-Funktionär in Graz, von der Staatsanwaltschaft Graz Verhetzung, die Herabwürdigung religiöser Lehren, kriminelle Vereinigung und Sachbeschädigung vorgeworfen. „Es ist beschämend einen Vizebürgermeister in der Stadt der Menschenrechte zu haben, der ein Naheverhältnis zu Rechtsextremen pflegt und nicht bereit ist, sich von diesem Gedankengut zu distanzieren.“ (19.01.2018)
 

Rückfragen bitte an Mag.a Nicole Kuss (Büroleiterin Stadträtin Tina Wirnsberger) unter +43 316 872 2026
 

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