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Gemeinderatssitzung: Dicke Luft und eine beleidigte ÖVP

TINA WIRNSBERGER: "Der ÖVP ist es egal, ob die GrazerInnen dreckige Luft einatmen müssen."


Die heutige Gemeinderatssitzung stand dank der Grazer Grünen ganz im Zeichen der nach wie vor hohen Feinstaubbelastung in unserer Stadt. „Der Grazer ÖVP hat es nicht gefallen, dass ich festgestellt habe, ihnen wäre egal, dass die Grazerinnen und Grazer nach wie vor dreckige Luft einatmen müssen“, hat Umweltstadträtin Tina Wirnsberger zum Jahreswechsel offensichtlich einen wunden Punkt in der schwarz-blauen Regierung getroffen. „Tatsache ist aber, dass sich nach wie vor zu wenig tut, um diese massive Gesundheitsbelastung in Graz endlich zu verbessern“, wiederholte sie heute ihren Standpunkt.

„Wer wie die ÖVP in einer Stadt mit einer solchen Luftbelastung den Straßenbahnausbau absagt, zusätzliche Tiefgaragen in der Innenstadt plant und eine neue Stadtautobahn bis ins Zentrum legen möchte, darf sich auch nicht wundern, wenn ich und viele andere Grazerinnen und Grazer zu diesem Schluss kommen.“ Im Umweltressort sparen wir Grüne durch den Fernwärmeausbau und Umweltförderungen jährlich 40 Tonnen Feinstaub ein. Was die Reduktion des Autoverkehrs anlangt, herrscht Stillstand.

Beschlossen wurde heute das Ersuchen an das Land Steiermark, den Emissionskataster aus dem Jahr 2008 zu evaluieren und neu zu berechnen. Er gibt Aufschluss darüber, welche Verursacher der hohen Feinstaubbelastung in Graz zugrunde liegen. (18.01.2018)
 

Rückfragen bitte an Mag.a Nicole Kuss (Büroleiterin STadträtin Tina Wirnsberger) unter +43 316 872 2026


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