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Frauen mit Fluchterfahrung am Arbeitsmarkt

Projekt div-in-co bringt Erfolgsfaktor Diversität in die steirische Wirtschaft

Stadträtin Tina Wirnsberger und die ProjektträgerInnen von div-in-co Steiermark haben aus Anlass des morgigen Weltflüchtlingstages auf die Situation geflüchteter Frauen am steirischen Arbeitsmarkt aufmerksam gemacht. „Der Zugang geflüchteter Frauen zum Arbeitsmarkt hat eine immense Bedeutung für das Gelingen von Integration“, betont Stadträtin Tina Wirnsberger eingangs. Als Frauenstadträtin unterstütze sie zahlreiche Initiativen, die geflüchtete Frauen dahingehend begleiten und fördern. „Arbeit hebt das Selbstbewusstsein, ermöglicht die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und stärkt die Rolle der Frau – auch in der eigenen Familie, was wiederum positive Auswirkungen auf deren Integration hat.“

Projekte wie div-in-co Steiermark sind genau dafür da, interessierte UnternehmerInnen und geflüchtete Frauen zusammen zu bringen und zu begleiten. „Wir sehen uns als BrückenbauerInnen zwischen der Wirtschaft und den Frauen“, so Martina Linzer, Projektleiterin von div-in-co Steiermark. Div-in-co gibt es nach erfolgreichem Vorbild in Salzburg und Oberösterreich seit März auch in der Steiermark und bietet Beratung und Begleitung für Unternehmen und für Frauen mit Fluchterfahrung – kostenlos und individuell abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse. „Frauen mit Fluchterfahrung werden bei den Herausforderungen an ihrem neuen Arbeitsplatz begleitet. Unternehmen in bürokratischen und rechtlichen Fragen unterstützt, um die Chancen einer vielfältigen Belegschaft bestmöglich nutzen zu können.“ 

Dass sich das Projekt bewährt bestätigt Rainer Schalk, Geschäftsführer der Schalk Mühle in Ilz, der mit div-in-co erfolgreich zusammenarbeitet. „Ich möchte den Menschen eine Chance geben“, so der Unternehmer.  „Die Frauen sind hochmotiviert zu arbeiten, eigenes Geld zu verdienen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.“ Auch die sprachlichen Barrieren seienim Arbeitsalltag schnell beseitigt. „Meine Arbeitnehmerinnen haben sehr schnell Deutsch gelernt, soziale Kontakte zu KollegInnen geknüpft und konnten dadurch schon nach einem Jahr völlig selbstständig arbeiten. Gerade für die geflüchteten Frauen ist die Arbeit ein wichtiger emanzipatorischer Schritt.“ 

Mehr Informationen zu div-in-co finden Sie hier: https://www.divinco.at

Projektkoordinatorin: Mag.a Martina Maria Linzer, +43676 880 158 569

Foto: Stadt Graz/Foto Fischer, v.l.n.r.: Rainer Schalk (Schalk Mühle), Stadträtin Tina Wirnsberger, Martina Linzer (Projekt div-in-co). 

Rückfragen bitte an:

Mag. Nicole Kuss

Büro Stadträtin Tina Wirnsberger

Büroleiterin

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