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am 31. Mai

Frauen*volksbegehren 2.0

Tina Wirnsberger - Die gestrige Diskussion zeigte eines ganz deutlich: Es ist Zeit, aufzustehen und Veränderung zu fordern!

Frauenvolksbegehren 2.0 – Wir reden darüber

„Ich bin sehr gerne dabei bei dieser Revolution!“, ließ Tina Wirnsberger gleich zu Beginn keinen Zweifel daran, dass sie das Frauen*volksbegehren voll und ganz unterstützt. Gemeinsam mit dem Referat für feministische Politik der ÖH Uni Graz lud die Frauenstadträtin zur Diskussion „Frauenvolksbegehren 2.0 – Wir reden darüber“ an die Universität Graz.

Eigens aus Wien angereist war Teresa Havlicek, eine der Initiatorinnen des neuen Frauen*volksbegehrens. 15 Forderungen werden darin formuliert, die die Lebensrealität von Frauen in Österreich verbessern sollen und drei Kernbereiche abdecken: Arbeit & Wirtschaft, Familie & Gesundheit sowie politische Teilhabe & Mitsprache.

Gemeinsam mit Irena Certic (Technikerin), Daniela Jauk (Genderforscherin) und Michaela Gosch (Geschäftsführerin Verein Frauenhäuser Steiermark) stellten Teresa Havlicek und Tina Wirnsberger einige der wichtigsten Forderungen vor, darunter etwa ein gesetzlicher Mindestlohn von 1.750 Euro, der Ausbau von Gewaltschutzzentren und Frauenhäusern, flächendeckende und qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsangebote sowie die Koppelung von Parteien- und Klubförderung an die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen. Denn: „Ich möchte nicht mitgemeint sein. Ich möchte die Möglichkeit haben, meine Anliegen selbst zu vertreten!“, wie Michaela Gosch festhielt. Durch den Abend führte Moderatorin Kathrin Jarz.

Warum es das Frauen*volksbegehren überhaupt braucht? 1997 haben sich fast 650.000 Menschen mit ihrer Unterschrift für die Gleichstellung von Frauen in Österreich stark gemacht. Doch bislang wurden nur zwei der elf damaligen Forderungen umgesetzt, Frauen in Österreich sind in vielen Bereichen weiterhin strukturell benachteiligt. Noch immer verdienen Frauen deutlich weniger als Männer, die Armut bei Alleinerzieherinnen wächst und es gibt immer mehr prekäre Beschäftigungsverhältnisse bei Frauen. Zudem erleben wir einen antifeministischen Backlash, der viele Errungenschaften der Frauenpolitik wieder infrage stellt. Umso wichtiger ist es, Gleichstellung wieder ganz oben auf die politische Agenda zu setzen!

Bis 11. Juni sammelt das Team des Frauen*volksbegehrens noch Unterstützung über eine Crowdfunding-Plattform. Jeder Euro zählt!

Hier gibt’s mehr Infos über das Frauen*volksbegehren: www.frauenvolksbegehren.at
Hier geht’s zum Crowdfunding, bitte helft mit:
www.startnext.com/frauenvolksbegehren

Wir Grüne werden uns am Donnerstag im Gemeinderat dafür einsetzen, dass die Stadt Graz das Frauen*volksbegehren unterstützt! Denn hier gibt es eine lange Tradition in aktiver Gleichstellungspolitik, so hat Graz im Jahr 1986 als damals erste und einzige Stadt Österreichs die Funktion der Unabhängigen Frauenbeauftragten geschaffen. Dass Graz vor einigen Jahren der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene beigetreten ist und sich damit auch verpflichtet hat, einen Gleichstellungsaktionsplan vorzulegen, zeugt vom Willen, durch möglichst konkrete Maßnahmen auf kommunaler Ebene Verbesserungen zu erzielen. Es ist ein naheliegender nächster Schritt, dass die Stadt das Frauen*volksbegehren 2.0 aktiv unterstützt und eine Vorreiterinnenrolle einnimmt. Unsere Frauensprecherin Manuela Wutte wird dazu am Donnerstag einen Dringlichen Antrag einbringen.

Frauen*volksbegehren 2.0 (Fotos: podesser.net)

Vielen Dank an alle, die am 30. Mai die Diskussion zum Frauenvolksbegehren besucht haben! Das Referat für feministische Politik der ÖH Uni Graz und die Grazer Frauenstadträtin Tina Wirnsberger haben sich sehr über die spannenden Beiträge gefreut.

Hier gibt’s alle Infos zum Frauenvolksbegehren: <a href="http://www.frauenvolksbegehren.at" rel="nofollow">www.frauenvolksbegehren.at</a>

Am Podium:
Teresa Havlicek (Sprecherin des Frauenvolksbegehrens 2.0)
Irena Certic (Technikerin)
Tina Wirnsberger (Grazer Frauenstadträtin)
Dani Jauk (Genderforscherin)
Michaela Gosch (Geschäftsführerin Verein Frauenhäuser Steiermark)
Moderation: Kathrin Jarz

Foto: podesser.net
  • Vielen Dank an alle, die am 30. Mai die Diskussion zum Frauenvolksbegehren besucht haben! Das Referat für feministische Politik der ÖH Uni Graz und die Grazer Frauenstadträtin Tina Wirnsberger haben sich sehr über die spannenden Beiträge gefreut.

Hier gibt’s alle Infos zum Frauenvolksbegehren: <a href="http://www.frauenvolksbegehren.at" rel="nofollow">www.frauenvolksbegehren.at</a>

Am Podium:
Teresa Havlicek (Sprecherin des Frauenvolksbegehrens 2.0)
Irena Certic (Technikerin)
Tina Wirnsberger (Grazer Frauenstadträtin)
Dani Jauk (Genderforscherin)
Michaela Gosch (Geschäftsführerin Verein Frauenhäuser Steiermark)
Moderation: Kathrin Jarz

Foto: podesser.net
  • Vielen Dank an alle, die am 30. Mai die Diskussion zum Frauenvolksbegehren besucht haben! Das Referat für feministische Politik der ÖH Uni Graz und die Grazer Frauenstadträtin Tina Wirnsberger haben sich sehr über die spannenden Beiträge gefreut.

Hier gibt’s alle Infos zum Frauenvolksbegehren: <a href="http://www.frauenvolksbegehren.at" rel="nofollow">www.frauenvolksbegehren.at</a>

Am Podium:
Teresa Havlicek (Sprecherin des Frauenvolksbegehrens 2.0)
Irena Certic (Technikerin)
Tina Wirnsberger (Grazer Frauenstadträtin)
Dani Jauk (Genderforscherin)
Michaela Gosch (Geschäftsführerin Verein Frauenhäuser Steiermark)
Moderation: Kathrin Jarz

Foto: podesser.net
  • Vielen Dank an alle, die am 30. Mai die Diskussion zum Frauenvolksbegehren besucht haben! Das Referat für feministische Politik der ÖH Uni Graz und die Grazer Frauenstadträtin Tina Wirnsberger haben sich sehr über die spannenden Beiträge gefreut.

Hier gibt’s alle Infos zum Frauenvolksbegehren: <a href="http://www.frauenvolksbegehren.at" rel="nofollow">www.frauenvolksbegehren.at</a>

Am Podium:
Teresa Havlicek (Sprecherin des Frauenvolksbegehrens 2.0)
Irena Certic (Technikerin)
Tina Wirnsberger (Grazer Frauenstadträtin)
Dani Jauk (Genderforscherin)
Michaela Gosch (Geschäftsführerin Verein Frauenhäuser Steiermark)
Moderation: Kathrin Jarz

Foto: podesser.net
  • Vielen Dank an alle, die am 30. Mai die Diskussion zum Frauenvolksbegehren besucht haben! Das Referat für feministische Politik der ÖH Uni Graz und die Grazer Frauenstadträtin Tina Wirnsberger haben sich sehr über die spannenden Beiträge gefreut.

Hier gibt’s alle Infos zum Frauenvolksbegehren: <a href="http://www.frauenvolksbegehren.at" rel="nofollow">www.frauenvolksbegehren.at</a>

Am Podium:
Teresa Havlicek (Sprecherin des Frauenvolksbegehrens 2.0)
Irena Certic (Technikerin)
Tina Wirnsberger (Grazer Frauenstadträtin)
Dani Jauk (Genderforscherin)
Michaela Gosch (Geschäftsführerin Verein Frauenhäuser Steiermark)
Moderation: Kathrin Jarz

Foto: podesser.net
  • Vielen Dank an alle, die am 30. Mai die Diskussion zum Frauenvolksbegehren besucht haben! Das Referat für feministische Politik der ÖH Uni Graz und die Grazer Frauenstadträtin Tina Wirnsberger haben sich sehr über die spannenden Beiträge gefreut.

Hier gibt’s alle Infos zum Frauenvolksbegehren: <a href="http://www.frauenvolksbegehren.at" rel="nofollow">www.frauenvolksbegehren.at</a>

Am Podium:
Teresa Havlicek (Sprecherin des Frauenvolksbegehrens 2.0)
Irena Certic (Technikerin)
Tina Wirnsberger (Grazer Frauenstadträtin)
Dani Jauk (Genderforscherin)
Michaela Gosch (Geschäftsführerin Verein Frauenhäuser Steiermark)
Moderation: Kathrin Jarz

Foto: podesser.net
  • Vielen Dank an alle, die am 30. Mai die Diskussion zum Frauenvolksbegehren besucht haben! Das Referat für feministische Politik der ÖH Uni Graz und die Grazer Frauenstadträtin Tina Wirnsberger haben sich sehr über die spannenden Beiträge gefreut.

Hier gibt’s alle Infos zum Frauenvolksbegehren: <a href="http://www.frauenvolksbegehren.at" rel="nofollow">www.frauenvolksbegehren.at</a>

Am Podium:
Teresa Havlicek (Sprecherin des Frauenvolksbegehrens 2.0)
Irena Certic (Technikerin)
Tina Wirnsberger (Grazer Frauenstadträtin)
Dani Jauk (Genderforscherin)
Michaela Gosch (Geschäftsführerin Verein Frauenhäuser Steiermark)
Moderation: Kathrin Jarz

Foto: podesser.net
  • Vielen Dank an alle, die am 30. Mai die Diskussion zum Frauenvolksbegehren besucht haben! Das Referat für feministische Politik der ÖH Uni Graz und die Grazer Frauenstadträtin Tina Wirnsberger haben sich sehr über die spannenden Beiträge gefreut.

Hier gibt’s alle Infos zum Frauenvolksbegehren: <a href="http://www.frauenvolksbegehren.at" rel="nofollow">www.frauenvolksbegehren.at</a>

Am Podium:
Teresa Havlicek (Sprecherin des Frauenvolksbegehrens 2.0)
Irena Certic (Technikerin)
Tina Wirnsberger (Grazer Frauenstadträtin)
Dani Jauk (Genderforscherin)
Michaela Gosch (Geschäftsführerin Verein Frauenhäuser Steiermark)
Moderation: Kathrin Jarz

Foto: podesser.net
  • Vielen Dank an alle, die am 30. Mai die Diskussion zum Frauenvolksbegehren besucht haben! Das Referat für feministische Politik der ÖH Uni Graz und die Grazer Frauenstadträtin Tina Wirnsberger haben sich sehr über die spannenden Beiträge gefreut.

Hier gibt’s alle Infos zum Frauenvolksbegehren: <a href="http://www.frauenvolksbegehren.at" rel="nofollow">www.frauenvolksbegehren.at</a>

Am Podium:
Teresa Havlicek (Sprecherin des Frauenvolksbegehrens 2.0)
Irena Certic (Technikerin)
Tina Wirnsberger (Grazer Frauenstadträtin)
Dani Jauk (Genderforscherin)
Michaela Gosch (Geschäftsführerin Verein Frauenhäuser Steiermark)
Moderation: Kathrin Jarz

Foto: podesser.net

Update: die Abstimmung im Gemeinderat

Gemeinderätin Manuela Wutte betonte in ihrer Rede die lange Tradition der Stadt in aktiver Gleichstellungspolitik und den gesamtgesellschaftlichen, gegenläufigen antifeministischen Backlash, der aktuell viele Errungenschaften der Frauen- und Gleichstellungspolitik erneut infrage stellt und bereits aufgebrochene Rollenzuschreibungen wieder als alternativlos darstellt. „Es ist wichtig, dass wir Gleichstellung und feministische Forderungen wieder ganz oben auf die politische Agenda setzen“, forderte Wutte den Gemeinderat auf, das Volksbegehren zu unterstützen und eine entsprechende Resolution zu unterzeichnen.

Eine Unterzeichnung der Resolution wurde letztendlich von ÖVP und FPÖ abgelehnt und die Diskussion in einen Ausschuss verlegt. „Die ÖVP hat mit dieser mutlosen Haltung die Chance vergeben, als erste Landeshauptstadt von Österreich zu zeigen, dass Gleichberechtigung und Frauenrechte in Graz einen politischen Stellenwert haben und mit der Resolution eine Pionierinnenrolle einzunehmen“, so Frauenstadträtin Tina Wirnsberger. „Wir werden das Frauenvolksbegehren in jedem Fall weiterhin unterstützen und dafür sorgen, dass die heute vorgelegte Resolution auch in anderen österreichischen Städten und Gemeinden diskutiert und beschlossen wird.“

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