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Presseaussendungen:
- Neben dem Mediacenter nun auch andere festliche Trauungsorte für Eingetragene Partnerschaften
- Aktion gegen BM Nagls Trauungssaal-Njet: Grüne verstärken Forderungen
- Mediencenter statt Trauungssaal
BürgerInnen zweiter Klasse
oder: Das Bundesgesetz über die eingetragene PartnerInnenschaft in Österreich
Geniale Eingebung oder Pfusch? Menschenrechte oder Menschenverachtung? Das Bundesgesetz über die eingetragene PartnerInnenschaft kommt daher wie der Wolf im Schafspelz. Über den Umgang des Gesetzgebers mit den ungeliebten PartnerInnenschaften.
Wir wollen alles – Gleichstellung für ALLE
Egal ob lesbisch, transgender, bi, hetero/hetera oder schwul – zipen, heiraten oder einfach nur zusammenleben…
Österreich ist nach wie vor bei den Schlusslichtern in Europa was die Anerkennung von homosexuellen PartnerInnenschaften und auch die Adoptionsrechte betreffen. In sehr vielen Ländern in Europa aber auch in Kanada, einigen Bundesstaaten der USA oder Südafrika können bereits heute homosexuelle Frauen und Männer Ehen eingehen.
In den Niederlanden, Spanien, Kanada, Belgien, Norwegen, Schweden, in einigen Bundesstaaten der USA (Massachusetts, Connecticut, Vermont, Maine und Iowa) sowie in Südafrika ist die Öffnung der Ehe umgesetzt, einige von ihnen (Niederlande, Schweden) haben das Adoptionsrecht schwulen und lesbischen Paaren ermöglicht.
Wir Grüne Andersrum und auch die Grünen wollen die gleiche Wahlfreiheit für alle – für hetero- UND homosexuelle Paare:
Die Ehe entspringt als Überbleibsel der Wertvorstellungen des 19. Jahrhunderts, dem Patriarchat. Die gesellschaftlichen Entwicklungen haben die traditionelle Ehe teilweise längst überholt. Eine Alternative zur Ehe ist für heterosexuelle Lebensgemeinschaften zu überlegen. Für Homosexuelle muss aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes die Ehe ermöglicht werden.
Das Adoptionsrecht für Homosexuelle muss eingeführt werden. Es geht um eine moderne und zeitgemäße Rechtsform für alle, die die gegenseitige Verantwortung stärkt aber die Lebensrealität nicht ausblendet.
- Rechtliche Aufwertung der Lebensgemeinschaft ohne formelle Registrierung
- Zivilpakt (ZiP) mit weitestgehend gleichen Rechten und Pflichten, die es in der Ehe gibt.
- Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare. Völlige Gleichstellung bedeutet, auch klassisch heiraten zu können. Das Eherecht in seiner derzeitigen Form ist nicht unbedingt das erstrebenswerteste Modell. Es gehört modernisiert, wovon alle Ehepaare etwas haben.
Standesamt auf – her mit reformierter Ehe, ZiP… – Gleiche Rechte jetzt!
Grüne Andersrum und die Grazer Grünen
Queer-Workshops an Schulen im Bezirk Jakomini
Um einerseits Jugendliche aufzuklären, dass „Schwule Sau“ verletzlich und diskriminierend ist und andererseits junge Menschen, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind, in ihrem Alltag zu stärken und stützen, braucht es nicht mehr PolizistInnen oder ähnliches, sondern einfach geleitete Gesprächsrunden, Diskussionen und Workshops.
Aus diesem Grund brachte BR Gerald Kuhn (Grüne) Ende April 2009 einen Antrag im Bezirksrat ein, dass Queer-Workshops in Schulen im Bezirk Jakomini ab der 9. Schulstufe abgehalten werden sollen. Dieser wurde mit 13 Ja-Stimmen und drei Enthaltungen angenommen. Beauftragt diese Diskussionen abzuhalten wurde die Gruppe aqueerium. Ziel ist es, eine solidarische von Akzeptanz geprägte Gesellschaft zu schaffen, in der es egal ist, woher ein Mensch kommt, welches Alter, Geschlecht, sexuelle Ausrichtung usw. er/sie hat.
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